Lösungen

E-Mobility

 

Der Markt der eMobility erfindet sich fast täglich neu. Die äußeren Einflüsse für eine Ladeinfrastruktur wie Automobile, APP´s, Bezahlsysteme, Eichgesetze, Roamingtarife, etc. ändern sich teilweise täglich.

Da wäre es doch super, wenn sich die Ladeinfrastruktur anpassen kann und immer auf dem Laufenden ist.

Wir bieten Ihnen eine herstellerunabhängige Beratung und Konzepterstellung für Ihre eMobility Ladeinfrastruktur zuhause, im Betrieb, im öffentlichem Bereich oder auch in Sonderlösungen an. Fragen Sie einfach unter smartenergy(at)speidel.de an.

Wir bieten:

  • Projektbezogene Ladeinfrastruktur mit Kooperationspartner ab 18 Ladepunkte

 

Hausinstallation – Empfehlungen: 
Für die private Nutzung von Elektroautos im Kurzstrecken- und Pendlerverkehr kann eine Ladedauer von ca. 6 Stunden (quasi„über Nacht“ oder „bei der Arbeit“) für eine Vollladung als sinnvolle Zielgröße für die Auslegung der Ladeinfrastruktur in der Hausinstallation angesehen werden. Bei Fahrzeugen mit dreiphasiger Lademöglichkeit reicht heute ein Anschlusswert von 16 A für eine Ladung mit 11 kW. Bei aktuellen Fahrzeugen mit nur einphasiger Lademöglichkeit sind deutlich höhere Ladeströme (20 A) erforderlich, um die Ladedauer auf 6 Stunden zu begrenzen. Im Hinblick auf zukünftig größere Batteriekapazitäten sollte die Hausinstallation auf eine 11 oder 22 kW-Ladestation mit 400 V und 16 bzw. 32 A ausgelegt bzw. ertüchtigt werden können.

Zur Minimierung von Leitungsverlusten beim Laden und um für zukünftige höhere Ladeleistungen gerüstet zu sein, sollte der Kabelquerschnitt für die Zuleitung größer dimensioniert werden. Wenn auf dem Gebäude eine Photovoltaik – Anlage vorhanden ist, sollte diese mit einem Kommunikationsmodul zur eLadestation ausgerüstet werden, um noch umweltbewusster den benötigten Strom für die Ladung des eFahrzeugs bereit zu stellen.

Hausinstallation – Vorgaben und Anforderungen:
Die Elektroinstallation beim Bau eines Hauses wird üblicherweise dem zum Zeitpunkt der Bauphase üblichen Bedarf angepasst. Aus diesem Grund sind vorhandene Installationen möglicherweise für häufiges Laden mit hohen Leistungen über längere Zeiträume nicht geeignet. Daher ist es erforderlich, vorhandene Installationen zum Anschluss von Elektrofahrzeugen von einer eingetragenen Elektrofachkraft hinsichtlich der DIN VDE 0100-722 überprüfen und gegebenenfalls dementsprechend ertüchtigen zu lassen. Die Norm beschreibt die speziellen Anforderungen für die Energieversorgung von Elektrofahrzeugen. Unter anderem wird dort für jeden Ladepunkt ein eigener Endstromkreis mit einer separaten Absicherung und Fehlerstrom-Schutzeinrichtung gefordert. Sofern kein Lastmanagement vorhanden ist, ist ein Gleichzeitigkeitsfaktor von 1 anzunehmen. Sollte keine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung auf Seiten der Ladeinfrastruktur installiert sein, muss diese nachgerüstet werden. Dabei ist zu beachten, dass sie für das Laden von Elektrofahrzeugen geeignet sein muss.

Die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität gehört zu den Energieanlagen bzw. elektrischen Anlagen. Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind, vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften, die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten (vgl. § 49 EnWG). Zum Betrieb gehören auch das Erweitern, Ändern und Instandhalten. Nach DIN VDE 1000-10 dürfen nur Elektrofachkräfte mit Aufgaben rund um Bewertung, Planung, Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung von Ladeinfrastruktur betraut werden. Die für die Unfallversicherung maßgeblichen Festlegungen der DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A 3) sehen verbindlich vor, dass die entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten vorliegt. Darüber hinaus ist energierechtlich nach § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) für das Errichten, Erweitern und Ändern sowie die Instandhaltung bestimmter Teile einer elektrischen Anlage die Eintragung des Installationsunternehmens in das Installateur-Verzeichnis des Verteilnetzbetreibers erforderlich. Gewerberechtlich ist dafür die Eintragung des Firmeninhabers oder des Betriebsleiters in die Handwerksrolle erforderlich.

Gemäß den meisten in Deutschland gültigen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) ist einphasiges Laden bis etwa 4,6 kVA zulässig, in Einzelfällen sind abweichende Festlegungen seitens der Verteilnetzbetreiber möglich. Bei höheren Ladeleistungen muss dreiphasiges AC-Laden oder DC-Laden verwendet werden. Für Ladeinfrastruktur mit Leistungen unter 12 kW besteht keine Anzeigepflicht gegenüber dem Netzbetreiber. Bei Ladestationen mit einer Leistung über 12 kW ist gemäß Technischer Anschlussbedingungen auch bei nachträglicher Errichtung ein ergänzender Inbetriebnahmeantrag erforderlich. Außerdem besteht die Verpflichtung zur Einhaltung einer symmetrischen Belastung bei Leistungen größer als 4,6 kVA. Zusätzlich können für Ladestationen in Gewerbebund Industriebereichen oder in Garagen ab 100 m² Nutzfläche gegebenenfalls weitere regionale Vorschriften gelten, wie beispielsweise Landesbauordnungen und die Hinweise zum Sachschutz aus der „Publikation der deutschen Versicherer zur Schadenverhütung – Ladestationen für Elektrostraßenfahrzeuge“ (VdS 3471).
Dazu sollte eine Abstimmung mit dem Brandschutzamt, Bauamt und Versicherer erfolgen. (BDEW, DKE, ZVEH, ZVEI (Hrsg.) 2016: 12 ff.)

 

 

 

 

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